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Was macht die AWO für junge Menschen?
Wir halten uns an das Leit-Bild.
Im Leit-Bild stehen Gedanken,
die uns bei der Arbeit wichtig sind.
Junge Menschen brauchen Hilfe.
Zum Beispiel wenn Sie Probleme in der Familie haben.
Oder wenn sie eine Behinderung haben.
Wir beraten diese jungen Menschen.
Wir helfen auch bei Problemen in der Schule.
Oder einen guten Beruf zu finden.
    


Eine gute Einstellung für den Beruf
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben viel Erfahrung.
Sie nehmen die Wünsche der Jugendlichen ernst.
Die Jugendlichen können sich auf die Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen verlassen.
    


Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fördern die Jugendlichen.
Sie sind ein gutes Vorbild.
Sie zeigen den Jugendlichen:
Wie man gut mit anderen Menschen
zusammen leben kann.
Oder wie man mit seinen Gefühlen umgeht.
    


Rechte von Jugendlichen
Jugendliche haben ein Recht auf Bildung.
Egal aus welchem Land sie kommen.
Oder welche Religion sie haben.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben eine gute Ausbildung.
Sie helfen den Jugendlichen,
einen guten Beruf zu finden.
Sie fördern die Stärken der Jugendlichen.
Die Jugendlichen können ihnen vertrauen.
    


Die AWO spricht mit Politikern
Damit die Politiker Gesetze machen.
Die Gesetze sollen Jugendliche schützen.
Damit sie mehr Rechte bekommen.
    


Text erstellt vom: AWO Büro Leichte Sprache
Die Bilder sind von: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013





Leitbild und Zielsetzungen der Jugendsozialarbeit

Im Rahmen der Jugendsozialarbeit kümmert sich die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Euskirchen um junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Sie bietet diesen jungen Menschen Beratung und Betreuung, Unterstützung hinsichtlich ihrer schulischen und beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten und allgemein bei der Integration in die Gesellschaft.

Daher bildet die sozialpädagogische Arbeit mit den Jugendlichen den Kernprozess in der Arbeit aller Einrichtungen der Jugendsozialarbeit.

Die Ausgestaltung dieses Kernprozesses basiert auf den Grundlagen des Leitbildes, den fachpolitischen Grundpositionen der Arbeiterwohlfahrt, unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen des KJHG und den damit verbundenen Ausführungsbestimmungen des Langes Nordrhein Westfalen.

Die MitarbeiterInnen nehmen die Jugendlichen in ihrem Entwicklungsstand an, die verstehen und unterstützen sie und berücksichtigen in partnerschaftlicher Weise ihre Meinungen, Erwartungen und Wünsche.

Die MitarbeiterInnen schaffen die Rahmenbedingungen, so dass die Jugendlichen ihre sozialen, emotionalen und kognitiven Kompetenzen weiterentwickeln können.

Die MitarbeiterInnen vermitteln den Jugendlichen humanistische Werte und Lebenskompetenzen, die die Jugendlichen befähigen sollen, ihr Leben verantwortlich zu gestalten und mit Unsicherheiten und Veränderungen umgehen zu lernen. Das Recht der Jugendlichen auf Bildung und Erziehung, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religion, ihrer kulturellen und ethnischen Orientierung, ihrer körperlichen und/oder geistigen Voraussetzungen und unabhängig von der Lebenssituation der Eltern, wird in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt umgesetzt.

Ein wesentlicher Aspekt für die Qualität der Bildungs- und Erziehungsarbeit ist das pädagogische Handeln der MitarbeiterInnen. Vertrauensvolle Beziehungen zwischen den MitarbeiterInnen und den Jugendlichen sowie individuell angepasste Interaktionsprozesse sind Voraussetzungen für die positive Entwicklung. Dafür bedarf es einer Grundeinstellung gegenüber dem Jugendlichen, die von Wertschätzung und Akzeptanz geprägt ist. Dies erfordert, dass die MitarbeiterInnen die Jugendlichen in ihrem Entwicklungsprozess konstruktiv und verständnisvoll begleiten.

Die auf diesem Felde Tätigen sind im Einsatz für die Schwächeren, für die Kellerkinder unseres Bildungssystems.

Sie erwarten, dass die berufliche Qualifizierung von jungen Menschen mit Förderbedarf weiter ganz oben auf der bildungspolitischen Agenda bleibt.

Dementsprechend wird auch Lobbyarbeit für das Klientel geleistet.